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70 Tage für den guten Zweck

Samstag hat sich der 59-Jährige im engagierten Vorruhestand mit vollbepackten Taschen aufs Fahrrad gesetzt und ist einfach losgeradelt. Zunächst zur holländischen Grenze, dann bis gestern rauf nach Ostfriesland und weiter Richtung Nordsee. Wohin ihn der Weg genau führen wird, kann er noch nicht sagen. Denn das hängt auch davon ab, ob und wo er Menschen findet, die seine Fahrt unterstützen. Genau hier beginnt das wirklich Ungewöhnliche an dieser Tour.

 

Werner Greß sucht nämlich Menschen, die ihn unterwegs aufnehmen und verpflegen. Das Geld, das er dadurch einspart, will er den Ärmsten unseres blauen Planeten spenden. 70 Euro für Unterkunft und Verpflegung kalkuliert er pro Tag. Alles was er einspart, kommt dem guten Zweck zu. Mit 70 Euro viel bewegen Als Mitarbeiter im „Eine-Welt-Arbeitskreis“ hatte Greß erfahren, dass mit 70 Euro in den Projekten des Hopstener Kreises viel bewegt werden kann, teilt Arbeitskreis-Sprecher Peter Junk mit: 70 Euro kostet die Schule für ein Jahr für Kinder aus dem Müll auf den Philippinen bei Pater Heinz Kulüke.

 

70 Euro kostet die Schul-Verpflegung eines Kindes für ein Jahr im Massaidorf in Tansania bei Schwester Rashmi. Also dachte sich Werner Greß: „Ich fahre 70 Tage mit dem Fahrrad rund um Deutschland mit einem Budget von 70 Euro pro Tag. Alles, was ich von diesen 70 Euro pro Tag nicht gebrauche für Unterkunft und Verpflegung, weil mich zum Beispiel gute Menschen zum Übernachten oder für eine Mahlzeit einladen, spende ich dem Eine-Welt-Projekt.“ Peter Junk schrieb den Verteiler der Musikertagung an; hier sind über 300 Musiker aus ganz Deutschland gelistet, die sich seit 1980 jährlich treffen. Spontan meldete sich eine Musikerin aus Schleswig-Holstein, die Greß eine Herberge anbot.

 

Dazu teilt Peter Junk mit: „Mit Werner hofft der gesamte Arbeitskreis, dass die Fahrt zu einem Erlebnis der besonderen Art wird. Wer Werner durch die Vermittlung eines Übernachtungsplatzes bei Freunden oder Verwandten helfen möchte, ist herzlich dazu eingeladen.“ Ohne Tacho Seine erste Nacht verbrachte Greß bei Bekannten seines Bruders, verriet er gestern telefonisch während einer Rast. Mit Rekord und Kilometerfressen hat er nichts im Sinn. Leistungsdruck braucht er nicht. Er hat nicht einmal einen Tacho an Bord. „Ich fahre nach Gefühl und werde einfach sehen, wo sich etwas findet nächste Nacht“, sagte er. Immer fünf Tage will er in die Pedale treten, dann zwei Tage ruhen.

 

Mit der Tour will er ein bisschen auch zu sich selber finden. „Was macht diese Tour mit mir? Wo stehe ich im Leben?“, möchte er von sich selber wissen. Es tue ihm gut, die Unterstützung und Begleitung durch den Eine-Welt-Kreis hinter sich zu wissen. Spannend ist es für ihn, Menschen zu begegnen, die ihn während seiner Tour empfangen werden. Die ersten haben bereits gemeldet, dass sie seine Aktion für die Kinder unterstützen möchten.

 

Um seinen Gastgebern weniger Umstände zu machen, hat er den eigenen Schlafsack dabei. Telefon und E-Mailadresse von Werner Greß: 0171/6519869, wer17@ t-online.de. Spenden für Werners Unternehmen unter dem Stichwort: „Wir helfen Werner“, DE09 4036 1906 5171 1830 00 bei der VR-Bank Kreis Steinfurt.

 

Bild zur Meldung: 70 Tage für den guten Zweck

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